Tipps vom Dachdeckerbetrieb – Flachdach

Ein Umkehrdach kann viele Probleme lösen

Lieber ein Steildach oder doch Flachdach? Diese Frage stellt sich auch nach vielen Jahren immer noch. Auch in der modernen Zeit sind flache oder leicht geneigte Dächer sehr oft umstritten. Dabei wird aber von den Skeptikern gern vergessen, welche Auswahl auch ein Flachdach haben kann. Es kann Platten verlegt werden, es kann begehbar sein, aber auch ein Gründach oder befahrbar – als Parkdeck – kann es verlegt werden. Es gibt seit über 30 Jahren einen Flachdachaufbau, der sich durch erfahrungsgemäß hohe Langzeitwirkung besonders eignet, das Umkehrdach.

Ein Umkehrdach vom Dachdeckerei hat im Untershied zum herkömmlichen Dachaufbau die Eigenheit, dass die Wärmedämmung oberhalb der Dachabdichtung verlegt wird. Die Voraussetzung für das Funktionieren dieses Daches ist ein dafür angebrachte Dämmstoff.

Das Umkehrdach zeigt im Besonderen, welche Anforderungen an die Dämmung gestellt werden. Auf der vorhandenen massiven Konstruktion – was in der Regel Beton ist – liegen die Abdichtungsbahnen. Dann wird auf diese Dachabdichtung vom Dachdecker Berlin werden als Wärmedämmschicht bis zu 16 cm dicke Polystyrol-Extruderschaumplatten lose verlegt. Als Schutz der Wärmedämmung und als Auflast wird eine Kiesschüttung von ca.6 cm Höhe auf die Dachdichtung geschüttet, es können aber auch Gehwegplatten Platten verlegt.

Ein Umkehrdach kann aber auch mit unterschiedlichen Nutzschichten aufgebaut werden, Beispiel sind das Gründach mit extensiver Begrünung. Es kann aber auch als Parkdeck ausgeführt werden und schafft so wichtige Parkplätze.

Dieser „umgekehrte Dachaufbau” – welcher mittlerweile anerkannte Regel der Technik ist – löste vor vielen Jahren auf Anhieb fast alle Fragen herkömmlicher Flachdächer. Bei der Auswahl des Temperaturverlaufs in einem Umkehrdach wird sofort klar, wo der besondere Nutzen liegt. Die Dachabdichtung ist damit immer im warmen Bereich und ist damit weit gehend vor extremen Temperatursprüngen geschützt. Hiermit verlängert sich die Lebensdauer der Dachabdichtung erheblich und man auch weniger Reparturarbeiten.

Die aussenliegende Wärmedämmung beeinflusst die Feuchtebilanz der Dachkonstruktion derartig positiv, dass es zu keiner Kondensatbildung oder Feuchteanreicherung in der Tragdecke kommen kann.

Die Dachabdichtung, deren Aufgabe es ist, besonders Regenwasser aufzufangen und abzuleiten, liegt direkt auf der tragenden Konstruktion. Die Temperaturschwankungen sind hier gering, mechanische Belastungen durch Wärmeausdehnung und bewegliche Druckbelastungen werden weitgehend geschmälert. Die Dachabdichtung ist also bestens geschützt.

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